5 Tipps für einen entspannten Start in den Tag

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Jeder Deutsche verbringt durchschnittlich 8.22 Stunden pro Tag im Bett. Aufs Leben gerechnet sind das über 250.000 Stunden …. umgerechnet 28 Jahre unseres Lebens!

Auch wenn das entspannte Rumgelümmel an einem Sonntag Morgen richtig toll sein kann, so möchtest du doch auch produktiv sein und nicht noch mehr deiner wertvollen wachen Zeit verlieren. 

Wenn Du morgens entspannt und erholt aus den Federn kommen möchtest, kann ich Dir diese 7 Tipps ans Herz legen.

1. Gönne Dir ausreichend Schlaf

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Richtig ausschlafen ist ein Muss

Um ausgeschlafen zu sein musst du entsprechend früh ins Bett gehen, daran führt kein Weg vorbei. Studien haben ergeben, dass für Personen zwischen 26 und 64 Jahren 6 – 10 Stunden Schlaf am Tag empfehlenswert sind. Diese riesige Spanne lässt allerlei Raum für Experimente. 

Wichtig ist Dein persönlicher Schlafbedarf. Den kannst du ganz leicht in deinem nächsten Urlaub bestimmen. Wie lang schläfst du, wenn dich kein Wecker weckt und du wirklich ins Bett gehst sobald du müde wirst? Teste das an 3 – 4 Abenden und ermittel den Durchschnittswert. Das ist dein optimaler Schlafbedarf.

Im Alltag lässt es sich leider nicht vermeiden, dass die Nächte auch mal kürzer werden. Ein Schlafdefizit rächt sich jedoch in Form von verringerter Produktivität am nächsten Tag. Chronischer Schlafmangel kann sich auch gesundheitlich bemerkbar machen. Die direkten Folgen sind vor allem Müdigkeit und Erschöpfung, es fällt Dir schwerer Dich zu konzentrieren und du bist allgemein nicht so leistungsfähig wie sonst. Eventuell fühlst du dich auch unwohl und dir fehlt der Antrieb. 

Folgen von Schlafmangel

Schläfst du dauerhaft zu wenig kannst Du reizbar, depressiv oder gar aggressiv werden. Auch Angststörungen sind mögliche Folgen von chronischem Schlafmangel.

Damit Du nicht zu wenig schläfst, solltest du wissen mit wie vielen Stunden Schlaf Du dich am wohlsten fühlst und dementsprechend deinen gesamten Tag planen. Musst du früh aufstehen, kann ich dir nur eine frühe Bettruhe ans Herz legen. Als kleine Einschlafhilfe nutze ich meinen E-Book Reader und lese noch ein paar Kapitel. Im Vergleich zum Buch hat dieser den Vorteil, dass deine letzte gelesene Seite nicht verloren geht, wenn du doch mal direkt beim Lesen einschläfst. 

Das Handy, Tablet oder ein Laptop haben in deinem Bett nichts verloren und hindern dich eher am Einschlafen. Wie schnell verliert man sich in den sozialen Medien, obwohl man doch nur mal kurz nachlesen wollte, was bei den anderen so passiert ist. 

[clickandtweet handle=““ hashtag=““ related=““ layout=““ position=““]Bist du ausgeschlafen, kannst du viel effektiver arbeiten![/clickandtweet]

2. Sanftes und entspanntes Aufwecken durch einen Lichtwecker

Als ich noch zur Schule gegangen bin, hat meine Mama diesen Job übernommen. Kurz nach 6 Uhr kam sie in mein Zimmer, öffnete die Vorhänge und lies mir noch ein paar Minuten Zeit um richtig wach zu werden. 

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Lass dich wecken!
[clickandtweet handle=““ hashtag=““ related=““ layout=““ position=““]Die beste Alternative zur Vorhang-öffnenden Mama ist ein sogenannter Lichtwecker[/clickandtweet], denn obwohl ich im Sommer ein Frühaufsteher bin, habe ich im Winter arge Probleme aus dem Bett zu kommen. 

Der Lichtwecker ist so programmierbar, dass er 5-30 Minuten vor deiner eigentlichen Aufstehzeit ein immer heller werdendes Licht ausstrahlt. So kannst du einen kleinen Sonnenaufgang mitten in deinem Schlafzimmer, direkt aus deinem Bett verfolgen. Falls du durch das Licht allein nicht wach wirst, kannst du auf solchen Weckern naturnahe Wecktöne einstellen.

Mein Favorit ist das Meeresrauschen. Es gibt aber unter anderem auch noch Vogelgezwitscher, Katzenmiauen oder die Geräusche eines Bauernhofes.

Im Schnitt bist du mit 40 – 90 € dabei, wenn du dir einen Lichtwecker kaufen möchtest. Ich habe meinen damals für 30 bei Lidl erstanden und er funktioniert immer noch tadellos. 

Der Lichtwecker ist in den dunklen Monaten eines meiner liebsten Haushaltsgeräte, denn durch das frühe entspannte Aufstehen bleibe ich weiterhin so produktiv wie im Sommer und habe vor allem nicht das Gefühl aus dem Schlaf gerissen zu werden. 

Blaues und helles Licht hat anregende und aktivierende Funktionen, daher solltest du darauf achten, dass dein Wecker auch diese Farben ausstrahlen kann. 

Hauptsache aufstehen?

Um Langschläfer zu quälen gibt es inzwischen viele verschiedene Arten von Weckern. Sogenannte Actionwecker erfordern immer dein Aufstehen, um sie auszustellen. Meist sind sie an einen Propeller gekoppelt, der pünktlich zur Weckzeit einmal quer durchs Schlafzimmer geschossen wird. Der Weckton verstummt erst, wenn der Propeller wieder auf seinem Platz ist.

Auch Wurfwecker erfordern etwas mehr Einsatz. Diese muss man an die Wand werfen, damit der Weckton verstummt. Ein entspanntes Wecken empfinde ich anders, aber ein nettes Gaggeschenk sind diese Wecker allemal.

Unabhängig davon, wie du aufwachst, solltest du direkt nach dem Aufstehen Licht in dein Zimmer lassen. Also Jalousien hoch oder Vorhänge auf! Die Umgebungshelligkeit hat einen starken Einfluss auf deinen Biorhythmus, daher gilt: je länger du dich in dunklen Räumen aufhältst, desto eher wirst du auch wieder müde! 

Im Sommer kannst du es dir auch ganz einfach machen und dein Zimmer nicht verdunkeln. So stehst du mit der Sonne auf!

3. Sei vorbereitet und habe einen Plan

Nichts stresst mehr, als wenn sich die Gedanken am Morgen überschlagen und dein Kopf mit der Arbeit anfängst, bevor du überhaupt richtig aufgestanden bist. Um morgendliche Engpässe im Zeitmanagement zu vermeiden, mache dir abends noch einmal klar, was dich am nächsten Tag erwartet. 

Steht ein Meeting mit dem Chef an? Hast du alles für die wichtige Präsentation vorbereitet, welche du in der Uni halten musst oder muss das Kind zum Kinderarzt?

[clickandtweet handle=““ hashtag=““ related=““ layout=““ position=““]Schaffe dir einen Überblick über anstehende Termine und sei vorbereitet. [/clickandtweet]
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Vermeide Stress am Morgen

Alles was du wirklich vorbereiten kannst, solltest du auch am Abend vorher tun. Kontrolliere, ob der Schlüssel an der rechten Stelle ist, die Tasche gepackt und Butterbrote für die Mittagspause geschmiert sind. Ist Regen angesagt, packe genau jetzt deinen Schirm ein oder möchtest du nach der Arbeit zum Sport? Dann pack jetzt deine Tasche, da du motiviert bist und in Ruhe darüber nachdenken kannst, was du alles brauchst. Nichts ist ärgerlicher als im Fitnessstudio zu stehen und zu merken, dass man die Hose vergessen hat (Ja, das ist mir wirklich schon passiert)

Hast du am Abend vorher alle Dinge vorbereitet und zurecht gelegt, musst du am Morgen nur noch deine bereit stehende Tasche schnappen und kannst losgehen. Das ist viel entspannter, als wenn du in der Hektik dein Krims Krams zusammen suchst oder (noch schlimmer) die Hälfte vergisst.

4. Lass dir Zeit

Heutzutage nimmt sich niemand mehr Zeit. Jede Minute des Tages muss mit Aktivitäten gefüllt werden. Das Handy ist fast immer mit dabei und kann kaum noch aus der Hand gelegt werden. 

Ob die morgendliche Beschallung mit der Morgenshow aus dem Radio oder direkt der eingeschaltete Fernseher. Eine Entlastung der Sinne ist zur Seltenheit geworden. Sinnvoller ist es, sich nicht schon in den frühen Morgenstunden mit den Problemen der Welt zu beschäftigen. Dies ist die Zeit in der du entspannt nachdenken und dir Zeit für dich nehmen kannst. 

Ich bemühe mich meine 3 Katzen jeden Morgen ausgiebig zu schmusen. Inzwischen haben sie sich an die morgendlichen Schmuseeinheiten gewöhnt und erwarten mich schon immer voller Erwartungen auf meinem frisch gemachten Bett. Ein Katzenschnurren am Morgen ist etwas einzigartig Schönes und in diesen Momenten bin ich tiefenentspannt und genieße einfach nur die Zeit. 

Bist du eine Leseratte? Dann nimm dir morgens 15 min und lies die nächsten 2 – 3 Kapitel in deinem aktuellen Buch. Aber Achtung: hier empfiehlt es sich zwischendurch auf die Uhr zu schauen. Nicht selten wurden aus den 3 Kapiteln auch mal 6 und eine halbe Stunde morgendlichen Lesens.

[clickandtweet handle=““ hashtag=““ related=““ layout=““ position=““]Insgesamt gilt also Stress und Hektik sollten am frühen Morgen ein No-Go sein[/clickandtweet]. Wenn sich die Gedanken schon überschlagen bevor du überhaupt erst angefangen hast zu arbeiten kann es mit deiner Produktivität an diesem Tag nicht allzu weit her sein. 

5. Iss ein ausgewogenes und frisches Frühstück

[clickandtweet handle=““ hashtag=““ related=““ layout=““ position=““]Das Frühstück spaltet die Nation in zwei Hälften. Die einen tun es, die anderen nicht. [/clickandtweet]

Das Frühstück liefert dir die Energie um geistig und körperlich fit zu sein. Menschen, die nicht frühstücken fallen recht schnell in ein Energieloch, da das Gehirn nach Zucker verlangt. Das Gehirn ist übrigens das einzige Organ, welches nur Zucker als Energieträger verwenden kann. Alle anderen Organe können auch Abbauprodukte von Fettsäuren verwerten. Genau deshalb ist auch eine gewisse Aufnahme von Glukose sinnvoll. 

Das perfekte Frühstück macht dich bis zum Mittagessen satt, damit du nicht zwischendurch unnötige Kalorien in dich reinmümmelst. Ich liebe Quark und esse meist 250g 20% Quark mit Obst und etwas Müsli. Das macht wirklich superlange satt und liefert dir die perfekte Kombination aus Fett, Protein und wenig Kohlenhydraten. Außerdem ist eine Portion Obst dann auch schon geschafft.

Am Wochenende bietet sich ein ausgiebiges auch gerne etwas späteres Frühstück an. Frische Vollkornbrötchen, ein frisch gekochtes Ei, Obst und Butter laden zum Schlemmen ein und halten dich fast bis zum Abendessen satt.

Zusatz 6. Frühsport

 

Es gibt nichts besseres als Frühsport, um morgens gut in die Gänge zu kommen. Ich gehe sehr gerne vor der Arbeit laufen, wobei ich das vor allem im Sommer mache, um auch der Hitze zu entgehen. 

Im Winter bietet sich eine kleine Yogaeinheit, wie zum Beispiel der Sonnengruß an. Er besteht aus meist 12 einzelnen Übungen, welche direkt nacheinander ausgeführt und auch mehrmals wiederholt werden können. Diese Übungsreihe ist bekannt dafür, dass sie belebend auf Körper, Geist und Seele wirkt. Er wird meist der Sonne zugewandt ausgeführt und soll vor allem die Dankbarkeit gegenüber der Sonne zum Ausdruck bringen.Zalando hat auf seiner We love Yoga Seite* viele Tipps und Tricks zum Thema Yoga. 

[clickandtweet handle=““ hashtag=““ related=““ layout=““ position=““]Durch eine morgendliche Sporteinheit wird deine Muskulatur warm und du startest deinen Kreislauf.[/clickandtweet] Gleichzeitig ist der Sport des Tages damit schon erledigt und du hast den Abend frei um andere Dinge zu erledigen. 

Was sind deine Tipps und Tricks um entspannt in den Morgen zu starten?

Folge Mietze:

Tierärztin

immerhungrige katzenverliebte fitnessverrückte Weltenbummlerin

3 Responses

  1. Mietze
    | Antworten

    das mit der Schlafdauer ist wirklich sehr individuell. Das seh ich ja schon im Vergleich mit dem Rehspeck, der bestimmt 2h weniger Schlaf pro Nacht braucht:-)

    Das mit der Hektik morgen variiert bei mir. Manchmal mag ichs schnell und will einfach nur los und an anderen Tagen, lasse ich mir unglaublich viel Zeit:-)

  2. Robert
    | Antworten

    8,22 Stunden im Bett reichen bei mir fast für zwei Tage 😀
    Ausreichend Schlaf ist natürlich sehr wichtig – aber wieviel benötigt wird, sehr individuell. Ich glaube, man kann sich auch viel / wenig zu schlafen „antrainieren.“
    Ich bin auch ein Freund davon, lieber etwas früher aufzustehen und es dann morgens dafür gemütlicher anzugehen. Hektik und Eile kann ich gar nicht haben – da vergesse ich dann sowieso die Hälfte 🙂

  3. […] Schlafen ist auch Training. Training für die Regeneration. Überhaupt ist Entschleunigung super, 5 weitere Tipps für einen entspannten Tag. […]

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