Die Adidas Runners City Night – whyirun Berlin

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Die Berliner City Nacht ist seit Jahren eine Institution der Berliner Laufszene. Schon 24 Mal fand sie bisher statt und die Strecke am Ku`damm gilt als der schnellste 10er in Berlin. In diesem Jahr gab es nach Vattenfall einen neuen Hauptsponsor und der war kein Unbekannte: Die City Nacht firmiert nun unter dem Namen Adidas Runners City Night.

Die Adidas Runners erobern Berlin

Das Programm der Adidas Runners
Das Programm der Adidas Runners

Als Mitglied der Adidas Runners Berlin wurden wir schon früh gewarnt, dass wir uns das Wochenende frei halten sollten. Und die Ankündigung war nicht aus der Luft gegriffen, denn 14 AR Communities darunter London, Stockholm, Mailand, Copenhagen,Wien,Prag mit 400 Läufern hatten ihr Kommen angekündigt.

Am Tag vor dem Rennen war erstmals Treffen aller in der Runbase in Kreuzberg zu Shake Out Run, daneben wurden einheitliche Race T-Shirts verteilt und man hatte die Möglichkeit sich tapen zu lassen oder Schuhe zu testen. Der Shake Out Run hat Kreuzberg ein bisschen in Aufruhr versetzt, aber kein Wunder wenn ca. 200 Runner mit dem Soundbike durch die Stadt laufen. Samstag konnte man zum gemeinsamen Brunch kommen und danach holten sich die die Läufer ihre Startnummer. Bei der Startnummernausgabe konnte jeder Teilnehmer an der City Night bestimmen, für welchen von 7 Kiezen er seine Kilometer spendet und damit den Bau eines Outdoor Gyms für die 3 Kieze mit den meisten Kilometern unterstützt. Ich entschied mich für Wilmersdorf, da der vorgeschlagene Ort in der Nähe meiner Arbeit lag, die Mietz für Pankow, weil das Band pink war :D.

Da unser Freund Peter von Peters Laufblog, als Läufer der AR Wien, in der Stadt war beschlossen wir, dass dringend ein Tweet-up notwendig war. Und so trafen wir uns am Nachmittag zur Kaffee und Kuchen mit ein paar anderen Lauffreunden von Twitter. Dabei erfolgte der obligatorische „Leiberltausch“ zwischen Wien und Berlin und wir beschlossen, am Abend zusammen zu laufen.

Leiberltausch
Leiberltausch

Pre Race Fotos und Mitläufer verlieren

Um 19 Uhr gings zum Breitscheidplatz, der Parkplatz für den Adidas Runners Bus. Für uns gab es noch die Möglichkeit unsere Sachen abzugeben und dann entstand des spektakuläre Gruppenfoto mit 400 Läufern der Adidas Runners.

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Etwas kleiner aber nicht weniger toll, war das Gruppenbild, dass wir mit unseren treuen Runnerspoint Run Club Mitgliedern kurz danach gemacht haben – Lorena, Julia, Gisa, Heike, Regina und Co. nahmen die Strecke am Abend in Angriff. Die Mietze hatte beschlossen, den Lauf gemütlich anzugehen, ich wollte schnell laufen, also verabschiedeten wir uns und ich machte mich auf den Weg zum Start. Dort traf ich im Block A auch auf anderen Adidas Runners Member und Bekannte, darunter @Janrennt und @Peterslaufblog. Auch Flo, der euch hier immer mit Triathlon Beiträgen erfreut, sollte ich im Block A treffen, aber irgendwie fanden wir uns nicht.

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Die A Block Adidas Runners

Der Startschuss fiel um 20.30h und wir flitzen los, immer dem Ku`damm entlang. Wie es am Anfang immer ist, der erste Kilometer war zu schnell 3:40min zeigte die Uhr an. Peter lief in meiner Nähe und nach 2,5km kam die erste Kurve auf der Strecke. Einstweilen hatte sich unser Tempo um die 4:00min eingependelt und alles lief rund. An der Strecke war einiges los und so bogen wir kurz vor Km 3 wieder auf die Kantstraße, die sich bis Kilometer 5 erstrecke. Hier merkte man, dass sich einige übernommen hatten bzw. heute leider nicht so gut drauf waren, wie geplant, denn wir konnten viele überholen. So erreichten wir Kilometer 5,5 und den Zoo und als ich mich kurz nach Peter umblickte, war der nicht mehr da. Somit war der Plan gemeinsam unter 40 zu laufen leider auf dahin.

Am Zoo war es richtig laut und ich versuchte die Energie auf dem erneuten Weg den Ku`damm hoch mitzunehmen. Aber auch ich merkte, dass ich etwas langsamer wurde. Am Weg nach oben kamen uns die schnellsten Läufer um Olympiastarter Philipp Flieger entgegen und der Cheerpunkt der Adidas Runners machte ordentlich Lärm. Bei 7,7km kam die letzte aber auch gefährlichste Kurve…die 180 Grad Wende nach links. Ich finde sowas im Rennen immer schwer, denn es bricht unweigerlich etwas den Rhythmus des Laufes. Es waren nun noch 2 Kilometer und ich wusste, dass ich die Sub 40min nicht schaffen würde, wenn ich nicht noch etwas zulege. Also versuchte ich Tempo zu machen und nochmal die Energie vom Cheerpoint der AR mitzunehmen. Doch kurz nach Kilometer 9 überholte mich Matti, der Sub 40min Pacer der AR und setzte Schritt für Schritt ein bisschen Abstand zwischen mich und sich. Das spektakulär leuchtenden Ziel kam in Sicht, noch gute 150m…39:50,39:51,39:52. Am Ende überquerte ich die Ziellinie bei 40:16min und kurz nach mir sah ich auch Flo einlaufen (lustigerweise mit derselben Zeit wie wir nachher herausfanden). Nach Wasser und Bier holten wir uns noch die Medaille und warteten auf den Zieleinlauf von Mietze und den Run Clubbern. Später waren wir noch bei der Siegerehrung von Philipp Pflieger und ich noch in der Afterparty in der Runbase, auf den Weg dahin haben wir noch kurz die U1 übernommen (das Bild ist von Sebastian) :D.

 

Fazit:

Die AR City Night hat nicht umsonst den Ruf als schnellste 10k Strecke Berlin, die wenigen Kurven auf der Strecke sind ideal für die Bestzeitenjagd. Allerdings ist es Ende Juli auch abends meist noch zu warm dafür. Was nicht so toll war, war die fehlenden Möglichkeit für Läufer ihre Sachen abzugeben, wir kamen ja nur als AR Mitglieder zu diesem Privileg. Das sollte man definitiv überdenken, denn man hat auch gern Sachen mit, die man nicht über die Laufstrecke schleppen will.

Auch unser blogeigener Triathlet Flo startete bei der Adidas Runners City Night.

Race-Outfit
Race-Outfit

Endlich war es soweit, es stand wieder die City-Night am Ku’damm an, welche ich die letzten Jahre jeweils auf der 5 aber auch 10km Runde bewältigt habe. Durch meine gute Form der letzten Wochen, wusste ich dass ich meine alte 10km Bestzeit knacken kann. Nur die Frage: „Um wie viel?“ stand dabei im Raum. Generell geisterte die magische 40min-Marke im Kopf umher, da ich wusste, dass ich die 5km ohne Probleme in unter 20min laufen konnte.

Nachdem ich meine Startunterlagen tagszuvor abgeholt hatte, gab es dann samstags beim RUNNERSPOINT am Ku’damm direkt am Start-Zielbereich ein großes Meet & Greet mit vielen RunClubbern, die sich auf den Lauf freuten. Das Wetter hatte zudem Erbarmen mit uns und so war es nicht, wie manch Jahre zuvor, schwülheiß sondern noch annehmbare 22 Grad. Nach dem Gruppenfoto und einigen aufmunternden Worten begab ich mich dann in Richtung Startblock B, wobei ein kleines Aufwärmprogramm noch vorgeschoben wurde. Im Vorfeld des Rennens hatte ich mich mit dem Rehspeck verabredet und wir wollten gemeinsam die 40er-Marke angreifen. Jedoch fand ich ihn leider in dem ganzen Gewusel nicht mehr und musste mich somit allein im Startblock anstellen, nicht aber ohne vorher noch mit Freunden von den Adidas Runners zu quatschen und gut Glück zu wünschen.

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Gruppenfotos vor und danach

Nach dem Start ging es leider etwas hektischer zu als erwartet und so fand ich meinen Takt nicht gleich. Die 40min-Pacer der Adidas Runners ließ ich aber nach 500m hinter mir und orientierte mich, um einen gleichmäßigen Rhymtus um die 3:55min/km zu finden, damit ich mir einen Puffer herauslaufen konnte. Die Strecke war gut gesäumt mit vielen Zuschauern und Bands, die einen immer wieder pushten und nach vorne trieben. Bei Kilometer 2 entdeckte ich dann in der Ferne den Rehspeck und arbeitete mich langsam und kontinuierlich an ihn heran, wobei dies bis Kilometer 5 kein Problem war. Diese wurden dann auch in erwarteten sub20 absolviert und der Abstand zum Rehspeck, welcher dann leicht Tempo machte hielt sich auf geschätzte 100m. Somit zog er mich unwissend^^.

Ab Kilometer 6 begann für mich dann die ungewisse Phase, da mein Training auf die ganz kurze Distanz ausgelegt und ich gespannt war, wie ich die restlichen Kilometer meinen Schnitt halten konnte. Leider trat das ein, was ich erwartet habe und ich verlor langsam an Tempo. Auch die Trinkstationen ließ ich auf der Bestzeitenjagd aus, was sich als nicht so clever herausstellte. Nach dem Wendepunkt entdeckte ich auf einmal den 40min-Pacer der Adidas Runners vor mir und da war mir klar, dass es eng werden würde mit dem heimlichen Ziel. Da sich der Rehspeck immer noch in Sichtweite befand und mich somit zog, spulte ich die letzten Kilometer fokussiert ab, wobei ich immer mehr an meine Leistungsgrenze ging und merkte, dass 10km dann doch heute reichen^^

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Kiezband und neue Bestzeit

Der Zieleinlauf mit den vielen Lichtern und LEDs näherte sich und ich sah die Uhr auf 40min springen. Kurz nach der Ziellinie musste ich mich erstmal so gut es ging auslaufen und Flüssigkeit tanken, sonst wären mir vielleicht die Lichter kurzzeitig ausgegangen, da ich, wie ich im Nachhinein merkte, mich voll ausbelastet hatte. Leider stoppte ich meine Garmin zu spät und so war ich lange im Ungewissen, welche Zeit ich mir nun erlaufen hatte. Nach dem Auffrischen durch ein gutes alkoholfreies Weizen sammelten der Rehspeck und ich die anderen RunClubber ein und ließen den Lauf und die Erlebnisse Revue passieren.

Fazit: Am Ende sah ich dann online auf der Veranstalterseite, dass ich meine Bestzeit von 43:21min auf sagenhafte 40:16min runterschrauben konnte. Ich wusste, dass nicht mehr drin gewesen wäre und bin daher mehr als happy und stolz, zumal der Rehspeck lustigerweise mit der gleichen Zeit ins Ziel kam^^

Generell kann man sagen, dass durch die Adidas Runners, das Event nochmals an Klasse und Action gewonnen hat. Alleine der Zieleinlauf und die After-Show-Programme am Breitscheidplatz waren super. Mit einem gezielteren Aufbautraining auf die 10km Distanz im Vorfeld, wäre es vielleicht möglich gewesen, aber es lagen ja nicht mal 2 Wochen zwischen dem Hamburg Triathlon und der City Night. Schlussendlich hab ich eine neue Bestzeit aufgestellt und zwei Wochen Regeneration sind nun angesagt, bevor es wieder ins systematische Training für den nächsten Triathlon am Wannsee geht.

Auch die Mietze war am Start, wie immer etwas entspannter als die zwei Herren der Schöpfung. Die Adidas Runners City Night im Mietzenrückblick gibts hier:

Die ehemals City Night, war eines der Läufe, welche ich noch nie gelaufen bin. Einmal war ich angemeldet, bin dann aber doch nicht gestartet und sowieso …. es gab ja bisher keine Medaillen und ohne Medaille läuft die Mietze nicht. Dieses Jahr kam ich durch den Runner’s Point Run Club noch recht kurzfristig an einen Startplatz und meldete mich am Freitag nachmittag am Kudamm an. Leider hatte ich meinen Chip nicht dabei und kannte die Nummer auch nicht auswendig. Aber alles kein Problem, nachreichen am Samstag sei möglich!

So richtig Lust hatte ich nicht als ich am Samstag im Startbereich stand. Nach stundenlangem Hin- und Hergerenne konnte ich meine Chipnummer nämlich nicht nachreichen und hab es aus Faulheit bisher auch noch nicht getan. Aber da ich eh (wie immer) entspannt laufen wollte, war die Zielzeit ja sowieso völlig egal.

Mit Julia, Lorena, Gisa und Jessi flitzte ich los. Unvorbereitet wie ich war, kannte ich weder die Strecke noch die Verpflegungsposten, aber auch 10km wird man sich wohl nicht verlaufen oder verdursten, daher war ich recht entspannt. Etwas verwundert war ich, dass ich nach gut 5km den Kudamm wieder im Blick hatte. Die anderen Mädels klärten mich dann über den Streckenverlauf auf. 1 5km Runde zu Beginn und dann eine kleine Schleife auf dem Kudamm…nun gut. Mir egal. Die Stimmung war klasse und da läuft man doch gern an den feiernden Menschen vorbei.

Kurz vorm Ziel drückten wir noch etwas auf die Tube, weil Julia immer noch ganz entspannt schnattern konnte, so dass wir dann in 1. Stunde irgendwas über die Ziellinie liefen. Hier wartete direkt Fridolin auf uns und stellte sich für ein Foto zur Verfügung!

Mein Fazit: Netter kleiner Lauf mit Bomben-Stimmung!

 

Folge Rehspeck:

Key Account Manager

11 x Marathon Finisher,Immer und überall Läufer. 2:57h Marathon PB. Läuft 2018 in Valencia, Berlin, Kopenhagen. Running the Six: Berlin,Boston,Chicago ✔ NYC,LDN,TKY to be done.

3 Responses

  1. […] durch das Herz der City West zu flitzen, dann ist wieder Adidas Runners City Night. Schon 2016 (Bericht hier) hat Adidas die Leitung über die Veranstaltung von Vattenfall übernommen und letztes Jahr 400 […]

  2. Thomas
    | Antworten

    Schöne Idee, also die Veranstaltung aus unterschiedlichen Perspektiven zu schildern. Könnt ihr bei Gelegenheit gerne wieder so machen 🙂 Nichtsdestotrotz noch ein paar Anmerkungen: In Rehspecks Abschnitt führt der Link nicht auf Peters Laufblog sondern zur Seite von der Berlin-Citynight. Zweitens natürlich Congrulations an Flo für die neue Bestzeit!!! 😀 Und drittens (an die Mietz): Eine Medaillie ist natürlich ’ne feine Sache und auch ein toller Ansporn, aber sie sollte nicht der Ausschlaggebende Grund zum Aussortieren der Veranstaltungen sein. Womöglich verpasst man dabei noch einige echt schöne Läufe (der Müggelsee-Halbmarathon steht bei mir z.B. noch ganz weit oben in der To-Run-Liste, obwohl es da auch nur ’ne Urkunde gibt. Hm, und evtl. noch der Teltowkanal-Lauf?). Für mich war es jedenfalls bereits die dritte Citynacht und bis kurz davor wusste ich gar nicht, dass es in diesem Jahr ’ne Medaillie gibt. Und last but least muss ich leider noch sagen, dass sich dein Beitrag (Mietze) diesmal ungewohnt unmotivert liest. Das soll jetzt aber weder Kritik noch Lob sein. Ich hatte auch schon Läufe, bei denen ich mich im Vorfeld noch total enthusiastisch angemeldet hatte, und dann plötzlich, wenn es soweit war, überhaupt keine Lust mehr hatte und mich auch überwinden musste da hinzugehen (was soll man auch ansonsten seinen Freunden erzählen? ‚Ne Verletzung vorgaukeln?). Für die Ehrlichkeit also in jedem Fall Daum hoch, trotzdem hab ich mich die ganze Zeit gefragt warum du eigentlich mitgelaufen bist 😉 Alles in allem stimme ich aber eurem Fazit zu, ein netter kleiner Lauf mit einem tollen Publikum, immer wieder gerne zu empfehlen 😀

    • Mietze
      | Antworten

      Hallo Thomas,
      mich motivieren die Medaillen und gerade in Berlin hat man ja eine riesen Auswahl und da ist das ein einfacher Grund nachdem man sortieren kann. Das heist aber nicht, dass andere Läufe nicht auch gut sind. Ich lauf auch bei einigen ohne mit, aber wenn ich mir Läufe anschaue und entscheide, schau ich auch darauf.

      Du hast Recht, ich war unmotiviert:-) Ich laufe nicht gern abends und schon gar nicht Samstag Abend. Ich habe den Startplatz über drei Ecken bekommen und ihn dann eben genommen, weil ich meine Mädels begleiten wollte. 😀

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