Der Weg zum ITU Hamburg Triathlon 2016

eingetragen in: Blog, Triathlon | 2

Während ich mir auf Grund meiner Fußverletzung gerade die Kilos anfuttere ist Florian auf dem besten Weg sein Ziel beim ITU Hamburg Triathlon zu erreichen.

Seit dem Berlin Triathlon sind die Wochen vergangen und am 16. Juli heißt es dann in Hamburg: “The Race is on”. Dank eines Gewinnspiels meines Radherstellers CANYON habe ich einen Startplatz für die Sprintdistanz gewonnen und gehe daher voller Vorfreude ins Rennen, da mich danach am Canyon-Stand auf der dortigen Expo auch noch eine Überraschung erwartet^^, vielleicht endlich ein neues Triathlonbike ^^ (Scherz)…Leider wird mein Vorbild Jan Frodeno diesmal nicht in Hamburg vor Ort sein, da er tags drauf bei der Challenge Roth über die Langdistanz startet.

Doch zurück zu meiner Vorbereitung für Hamburg. Die Woche nach dem Berlin Triathlon verging recht gut, auch die Regeneration verlief schnell. Zwar waren die Treppenstufen am Montag und Dienstag noch nicht so meine Freunde, aber das wurde nach und nach. Ein lockerer Lauf und entspannte Schwimmeinheiten in der Sonne sowie Radrennen machten die Beine schnell wieder fit.

Neuer Begleiter: GARMIN 735xt

Als meinen neuen Begleiter bei allen Einheiten habe ich mir die neue Garmin 735xt gegönnt, welche als Nachfolger der 920xt (bekannte Triathlonuhr von Garmin) gehandelt wird. Dabei habe ich wieder, wie bei meiner TomTom Multisport Cardio , die Herzfrequenzmessung am Handgelenk und zusätzlich die Möglichkeit beim Laufen über den mitgelieferten Pulsgurt genauste Angaben über mein Laufverhalten zu bekommen. Dabei wird die Bodenkontaktzeit, Schrittfrequenz, Laufverhältnis zwischen links und rechts gemessen und in der Auswertung mit ausgegeben. Super interessant und für mich als zahlenbegeisterter Mensch ein eindeutiges Plus. Auch alle anderen Funktionen der Uhr, wie schnelles GPS, Triathlonfunktion, Trainingssteuerung, Smart Notifications oder auch die Puls/Activity Tracker Funktion im Alltag sind 1A!

Trainingsalltag

Aber lange ausruhen war nicht angesagt. Die darauffolgenden Woche hatte mein Trainer Marco von Tri2Teach schon wieder knackige Einheiten auf dem Trainingsplan parat.

Wohlwollend und auspowernd bleibt dabei die Laufeinheit auf dem Laufband im Leitersystem hängen, wo ich minutenweise die Geschwindigkeit von 12,5km/h auf bis zu 17km/h hochschraubte, um dann peu à peu langsamer zu werden, um nach kurzer Trabpause wieder von vorn anzufangen.^^

Als Fazit von Berlin Triathlon blieb hängen, dass ich lernen muss mich im Freiwasser sicher zu bewegen und zu orientieren. Daher versuchte ich die letzten Wochen je 2x in den Neo zu steigen und im anliegenden Kaulsdorfer See meine Runden zu drehen. Zum Glück hat der Neo noch gepasst, da ich diesen seit gut 2 Jahren nicht mehr in Benutzung hatte^^. Sofern man einmal im Neo drin ist, ist es ein erheblicher Unterschied zum normalen Schwimmen, da man durch den Auftrieb so viel Energie in den Vortrieb packen kann, dass ich stellenweise nur so dahin cruiste.

Kopf und Körper

Die körperlich und mental fordernste Aufgabe bisher im gesamten Training und in der Vorbereitung hatte ich am vergangenen Sonntag. Glücklicherweise fand just an diesem Sonntag der Ironman Frankfurt statt. Dank des Livestreams vom HR hatte ich während meines Trainings mentale Ablenkung und konnte den Profis bei ihrer “Arbeit” zuschauen.
Mein Training bestand aus 8x20min Bike/Run im Wechsel. Dabei wurde jede Runde beim Bike bzw Run die HF-Zone auf die nächste erhöht. Somit gab es am Anfang zwei entspanntere Runden in meiner HF-Zone 1 und 2, was beim Laufen eine Pace von 4:52min/km bzw 4:37min/km machte. Die fordernsten Runden waren definitiv die letzten beiden. Auf der Rolle verhielt sich das Training noch recht annehmbar, auch aufgrund der Ablenkung durch den Ironman, welchen ich übers Tablett geschaut habe. Doch die Laufrunden waren mehr als anstrengend, vorallem mental. Die Pace in der HF3 belief sich schon auf 4:17min/km und in der HF4 auf eine 4:07min/km. Dabei waren es nicht nur die Beine, welche sich nach der vorletzten Laufrunde mehr als bemerkbar machten, sondern auch der Kopf und der Fokus, das Tempo kontinuierlich hochzuhalten. Am Ende der Trainingseinheit, welche aus 2:40h reinem Sport und insgesamt 3:10h zu Buche schlug, war ich auch mental recht leer. Aber wie ich im vorherigen Post geschrieben hatte: ” ohne Fleiß, keinen Preis” 😉

Ausblick auf das nächste Wettkampfhighlight

Die Leistungen, welche ich beim Training bringe werden besser und lassen mich sehr positiv auf Hamburg schauen. Jetzt steht die Woche noch einmal powern an, damit ich in der nächsten Woche tapern und am Samstag hoffentlich wieder persönliche Bestzeiten feiern kann.
Dabei stehen in Hamburg auf der Sprintdistanz folgende Ziele fest:
– 500m schwimmen in unter 9min
– 22km Radfahren in unter 40min
– 5km laufen in unter 21min
Was mit der größten Wechselzone (500m lang) hoffentlich eine Zeit wieder unter 1:15h bedeutet.

Aber wir werden sehen, wie auch das Wetter mitspielt und die Tagesform passt. Wenn alles gut läuft, werde ich zwei Wochen später bei der City Night am Ku’damm auch meine alte 10km Bestzeit angreifen.

Jetzt geht’s erstmal noch auf die Rolle um die letzten intensiven Reize zu setzen.

bis denne

euer Flo

2 Responses

  1. Marcus Maximus
    | Antworten

    Na dann Florian,wünsche ich dir viel Glück,ein tolles Finish,super Platzierung und viel viel viel Spass, habe jetzt für 3 Jahre Hamburg mal ausgelassen,letztes Jahr 2015 ,wollte ich starten,lag aber total krank im Hotelzimmer und döste vor mich hin,ist aber nicht schlimm,bin ja schon 11 mal gestartet in Hamburg,es ist immer wieder toll dabei zu sein 🙂
    Aber jetzt zu dir,hoffe du bist auf dem richtigen Punkt,lasse den Rock raus, bringe das Ding nach Hause,drücke dir alle Daumen toi toi toi 🙂 🙂 🙂

    Gruss Marcus

    • Florian
      | Antworten

      Hallo Marcus,

      danke dir!!
      Ich habe ja vor 2 Jahren schon die OD in Hamburg gemacht und kenne das Flair über den blauen Teppich ins Ziel zu laufen.
      Einfach nur großartig!!
      Ich hoffe nur, dass mir, im Gegensatz zu 2014, das typische Hamburger Wetter erspart bleibt 😉

      LG Florian

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Ich akzeptiere