Runnersfood: scharf-fruchtiges Dal-Curry (Linsencurry)

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Wer mich kennt, der weiß : Ich liebe Curries! Sie sind für mich mit Pasta und Risotto quasi der Leatherman der Küchengerichte. Denn aus den Dreien kann man einfach alles machen (vegetarisch, Fleisch, Fisch) und am Besten wird es, wenn man noch Reste aus dem Kühlschrank wegbrauchen muss. Bei mir gibt es ca. alle 2 Wochen ein Curry und besonders oft Dal-Curry. Ich finde es einfach ein wunderbares schnelles gesundes Gericht und gerade im Winter oder wenn es draussen nasskalt ist, entfaltet es dieses Soulfood-Charakter und hellt mein Gemüt auf.

Das Dal Curry (oder auch Dhal oder daal) ist ein Nord-Indisches Gericht, wobei Daal aus Hülsenfrüchten in der indischen Küche in allen Varianten zu finden ist. Es liefert 4g Eiweiß pro 100g Linsen, dazu Fett aus der Kokosmilch und Kohlehydrate aus dem Reis als Beilage – also ein schöner Mix aus allem, was man braucht um den Speicher aufzufüllen. Ich verwende für dieses Gericht Rote Currypaste, die ihr in kleinen Säckchen (zw. 50-90cent) oder in Döschen (~2,50€ für gut 20 Portionen) in jedem Asia Shop bekommt. Alternativ könnt ihr auch in einem Mörser Koreander, rote Chilis, Kreuzkümmel und co vermengen und die Paste selber herstellen (ein passendes Rezept gibt es hier). Für den Alltag finde ich die Döschen vom Asia Laden etwas praktischer!

One-two-three-Curry
One-two-three-Curry

Zutaten für 2 hungrige Läufer

  • 1 Tasse Reis (alternativ Naan Brot)
  • 250g Linsen
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 1 Frühlingszwiebel
  • Rote Currypaste
  • Tomatenmark
  • 1 Orange
  • Salz, Pfeffer

 

Zubereitung des Linsencurry:

  1. Linsen unter klarem Wasser waschen, bis das Abtropfwasser auch klar ist. Reis aufstellen. Die Orange halbieren und den Saft auspressen.
  2. Frühlingszwiebel klein hacken und einem Topf (oder Wok) mit etwas Öl glasig braten
  3. Die abgetropften Linsen zugeben und unter Rühren erhitzen. Nach Belieben Salzen und Pfeffern.
  4. Jeweils eine Nussgroße Portion Tomatenmark und rote Currypaste dazugeben. Jetzt den Saft der halben Orange beigeben und gut umrühren.
  5. 1 min einziehen lassen und dann mit der Kokosmilch aufgießen und umrühren. Temperatur auf Mittlere Stufe reduzieren und ca. 15min köcheln lassen. Die Süße und leichte Säure des Orangensaftes und das Fruchtige des Tomatenmarks ergeben den perfekten Kontrast zum erdigen Geschmack der Linsen. Das Fett der Kokosmilch ist quasi der Turbobooster für alles. Wenn das Curry eine schön cremige Konsistenz hat, ist es perfekt.
  6. Das Curry auf dem Reis anrichten (ich mag Schüsseln), wenn gewollt noch mit etwas Petersilie bestreuen. Mahlzeit

 

Dal-Curry: Schnell, nahrhaft und lecker
Dal-Curry: Schnell, nahrhaft und lecker

 

 

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4 Responses

  1. Cathi
    | Antworten

    Das sieht super lecker aus. Sorry und Cocos liebe ich und der Eiweiß Anteil ist durch die Linsen ziemlich hoch oder? Yummie !! Bis gleich zum Lauf !! O.o ….. 🙂 Cathi

    • Rehspeck
      | Antworten

      Ja, also ne Portion hat laut Angaben diverser Seiten ca. 40g Kohlehydrate, 10g Eiweiß und 8g Fett, also ne ziemlich gute Mischung die alles liefert was man so braucht 😉

  2. Eric
    | Antworten

    Ich liebe Curries 🙂 Selbe rote Curry Paste steht hier auch rum 😀 mit Orange habe ich es bis jetzt aber noch nicht probiert. Das werde ich demnächst mal tesen.

    • Rehspeck
      | Antworten

      Du kannst auch Mangosaft nehmen, habs einmals sogar mit Multivitaminsaft gemacht, weil ich keine Orange mehr daheim hatte. Du brauchst was süßliches, was dann beim verrühren mit dem Tomatenmark und der Currypaste so ne schönes dickliches Basis ergibt die dann mit Kokosmilch aufgegossen wird. ich mag den Kontrast zwischen dem fruchtig,süßlich scharfen dann ganz gern ohne dass es picksüß ist 😉

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