Hoch mit dem Arsch!

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Heutzutage betreibt man alles extrem….

Es reicht nicht nur wenig Fleisch zu essen… Nein! – Man muss gleich Vegetarier sein oder gar Veganer.

Es reicht nicht 3xWoche 30min zu laufen… Nein! –  Es muss ein Marathon sein.

Es reicht nicht, einfach nur fit zu sein… Nein! – Hauptsache man sieht die Muskulatur und selbst als Frau ein Sixpack zu haben ist nichts besonderes mehr.

Genauso ist das mit dem Sitzen. In den meisten Berufen sitzt man 8h am Tag. Natürlich steht man auch mal auf um einem Kollegen etwas vorbeizubringen oder die Toilette aufzusuchen, aber im Großen und Ganzen ist man eher sitzend unterwegs.

Sitzen ist das neue Rauchen!

Das hört man heute überall. Doch was sind die Folgen der extremen Coucherei? Kurz gesagt: Muskelverspannungen und daraus folgende Rückenbeschwerden sind das offensichtlichste Problem. Doch inzwischen konnte auch gezeigt werden, dass zu viel Sitzen das Risiko von Bluthochdruck, Diabetes, Übergewicht, Arteriosklerose, Thrombosen und manchen Krebsarten erhöht.

Doch ab wann sitzt man zu viel oder andersrum, ab wann bewegt man sich zu wenig. Überall geistert diese 10.000 Schritte am Tag Grenze rum. Doch wer zählt schon seine Schritte…Bist du nicht im Besitz eines Activitytrackers kannst du mit dem Vitawalker deine tägliche Schrittzahl schätzen. Mittels Angaben über deinen Tagesablauf, deinen Beruf, die Art der Fortbewegung und dein Sportpensum bekommst du so einen recht genauen Überblick über deine täglich gelaufenen Schritte.

Was tun, wenn es unter 10.000 sind?

Zuallererst. Diese 10.000 Schritte sind ein statistisch festgesetzter Wert, bei dem gezeigt werden konnte, das wenn man im Durchschnitt mehr als diese 10.000 Schritte läuft, das Risiko für bestimmte Erkrankungen gesenkt werden kann. Ob nun 9000 oder 11.000. Es ist ein reiner Richtwert an deren Größenordnung du dich orientieren kannst.

Bewegung im Allgemeinen gilt heutzutage als Wunderwaffe gegen allerlei Gebrechen. Es sorgt für eine bessere Durchblutung der Organe, trainiert den Stoffwechsel und die Gefäße, steigert das Wohlbefinden und stärkt das Immunsystem. Gleichzeitig kann Bewegung vielen chronischen Erkrankungen vorbeugen und entgegenwirken, wie zum Beispiel Herzinfarkt, Schlaganfall, Depression und Alzheimer.

5 Tipps um mehr Bewegung in deinen Alltag zu bringen

  1. Aktiviere deinen Arbeitsweg –  Steig Treppen, lauf zu Fuß anstatt Bus zu fahren, nimm die Öffis oder das Rad statt dem Auto. Verlängere deinen Arbeitsweg indem du einfach eine Station weniger fährst und weiter laufen musst! – schnell gemacht und bringt mehr Bewegung!
  2. Aktiviere deine Mittagspause – Iss nicht am Arbeitsplatz. Nicht nur, dass man vorm PC meist mehr isst, als wenn man in den Aufenthaltsraum geht, nein man hat gleich wieder Bewegung verschenkt. Steh kurz auf, schnapp dir dein Essen und geh woanders hin. Oder noch besser, Geh spazieren, such dir ne schöne Parkbank und speise da:-)
  3. Aktiviere deine Freizeit –  Laufen, Schwimmen, Radfahren, Ballsportarten, Fitnessstudio. Tu was du nicht lassen kannst und fühl dich nicht eingeschränkt. Finde die Sportart, die dir Spaß macht und bleib am Ball!
  4. Aktiviere deinen Hausputz – Bau Ausfallschritte, Trizepsdips, Bizepscurls und Pushups ein. Viele Übungen aus dem Training mit dem eigenen Körpergewicht passen hier wunderbar. Ich räum z. Bsp immer nur ein Teil aus dem Geschirrspüler und räum es weg. Dauert länger, aber du bewegst dich mehr:-)
  5. Spiel mit deinem Haustier / Kind / Partner – natürlich nicht unbedingt in der Reihenfolge. Sei aktiv und wirf das Stöckchen, die Spielmaus oder das Kuscheltier:D

Was tust du um mehr Bewegung in deinen Alltag zu bringen?

 

 

 

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