Wie der Mimimi-Mietzenmagen meine Pläne durchkreuzte – Berlin Marathon 2015

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Viele von euch haben es sicher schon mitbekommen: Ich konnte meinen 4. Marathon nicht beenden… Nun steht ein DNF dick hinter meinem Namen! Inzwischen fühlt es sich nicht mehr ganz so schlimm an wie noch am Sonntag gegen 13Uhr. Da liefen die großen Mietzentränen und ich war sauer auf mich selbst und total enttäuscht von meinem Körper, der genau heute meinte mich im Stich lassen zu müssen.

Berlin Marathon – DNF

DNF…nie habe ich mir darüber Gedanken gemacht. Na klar kenn ich einige, die es getroffen hat. Gerade Katrins Bericht vom Zugspitz Ultratrail ging mir da sehr nahe. Nie wollte ich auch nur in die Lage kommen mir Gedanken über einen Ausstieg zu machen. Aber leider läuft es nicht immer so wie man es sich erhofft.

Nichts deutete darauf hin, dass irgendwas schief laufen würde. Ich war gut trainiert, hatte ausreichend lange Läufe in den Beinen und neue Bestzeiten auf allen Unterdistanzen vorzuweisen. Doch irgendwas lief gründlich schief…Direkt am Start versagte mein bis dahin halbwegs treuer Forerunner 610…Dies war quasi die erste Katastrophe…2015 habe ich wirklich große Temposprünge gemacht, was dazu führte, dass ich das Tempo nur sehr schwer einschätzen kann. Laut Plan wollte ich in 5.40 starten, finishte dann den ersten HM aber schon in einer knappen 1.54h. Ich war also gut 20s auf den km zu schnell unterwegs. Natürlich fiel mir das während des Laufens auf, aber da mir selbst eine normale Uhr fehlte hatte ich keine Möglichkeit die Pace auch nur ansatzweise zu schätzen…und sah eben nur alle 5km meine Zwischenzeit. 2.06h hatte ich also noch um die zweite Hälfte zu packen…das konnte also echt was werden mit der sub 4h:-)

Was war los?

Kurz danach begann das Drama. Ich merkte dass mir schummrig wurde. Es wurde besser wenn ich direkt vor mir auf die Straße sah und nicht in die Menschenmenge, also lief ich so weiter und konnte das Tempo auch halten. Zu dem Schwindel kam dann allerdings einfach nur unglaubliche Übelkeit und ich musste immer mehr Gehpausen einlegen. Trotzdem war ich noch auf sub4h Kurs und neue Bestzeit war sowieso noch drin (sub 4.30h). Körperlich gings mir allerdings immer schlechter und so entschied ich mich bei km 32 auszusteigen. Falls ihr mal aus dem Berlin Marathon aussteigt, bitte nicht bei km 32. Denn man brauch ewig von dort zurück zum Startbereich. Auf dem Weg zeigte sich eigentlich nur wie fertig ich war, da ich ununterbrochen zitterte und ganz erbärmlich fror, obwohl es eigentlich gar nicht kalt war.

Ich dachte die Entscheidung auszusteigen war die schwerste Aktion des Tages, aber durch den abgesperrten Startbereich zu laufen um meinen Kleiderbeutel zu holen, brachte mich so ziemlich an meine Grenzen. Überall lagen stolze Marathonis im Gras und freuten sich ihre Ziele erreicht zu haben. Ich traf dann auch noch meine Freundin Antonia, die mich sofort fragte wie es lief…ca 2 Sekunden hat’s gedauert bis schon wieder die Tränen liefen und ich von meinem Ausstieg berichtete. Toni war ganz verdattert und zog dann wie aus Zauberhand eine Medaille aus der Tasche und reichte sie mir….Sie hatte aus Versehen 2 bekommen….

Marathon Finish trotz allem?

Hinterher stellt man sich natürlich immer die Frage ob man nicht irgendwie hätte ankommen können. Die Frage ist doch aber: Will man das?

Genauso ging es mir im letzten Jahr. Auf Teufel komm raus musste ich finishen und bezahlte das mit einem feinen Übertraining und einer fast drei-monatigen Sportpause. Das wollte ich auf keinen Fall riskieren und seitdem steht bei mir der Grundsatz: So lange es Spaß macht und es mir gut geht, wird weitergelaufen. Sobald ich aber körperliche Probleme bekomme, wird abgebrochen. Natürlich hatte ich gehofft noch nicht so schnell in diese Situation zu kommen, aber manchmal soll es eben nicht sein. Fakt ist doch, wir tun das alle aus Spaß und aus der Liebe zum Laufsport. Nie werde ich irgendwas gewinnen. Ich will nur gesund und fit sein und (wie meine Freundin immer so schön sagt) geil aussehen! Das klappt auch ohne sub 4h Marathonzeit!

Das ist auch der Grund weshalb ich mich erstmal von der Königsdistanz verabschieden werde. Mark my words: Im nächsten Jahr gibts für die Mietze nur 10ks und Halbmarathonwettkämpfe. Ich denke nach 3, aus vielerlei Gründen missratenen Marathons, tut mir eine Pause sehr gut und vielleicht kann ich 2017 dann meine Bestzeit vom ersten Marathon endlich erfolgreich angreifen. In der Zwischenzeit werde ich die Zeiten über die Unterdistanzen verbessern und nächstes Jahr etwas an die Berliner Läufergemeinde zurück geben und als Helfer beim 43. Berlin Marathon am Start stehen.

 

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40 Responses

  1. […] ich mit meinem Forerunner 610 seit dem Berlin Marathon 2015 auf Kriegsfuss stehe ist kein Geheimnis. Wer mich an der Startlinie des wichtigsten Rennen des […]

  2. Tobias Mathes
    | Antworten

    Mein Beileid, leider läuft es nicht immer so wie man es sich gewünscht hat. Du kannst aber Stolz auf Dich sein, daß Du rechtzeitig abgebrochen hast und Dich nicht bis zum Kollaps gepushed hast.

    • Mietze
      | Antworten

      danke dir, ja rückblickend war es definitiv die richtige Entscheidung!

  3. […] meinem Berlin Marathon Debakel war ich erstmal ziemlich abgeneigt, doch dann kam kurzzeitig das Feuer wieder und ich meldete mich […]

  4. […] Interview! Wer Mietzes Gedankengänge noch einmal genau erfahren möchte, der kann das in ihrem Blogeintrag nachlesen. Auch sonst lohnt sich ein Klick in den sehr motivierenden Blog von Mietz und ihrem […]

  5. […] Wettkampf abbrechen mussten. Da ich mich nun selber zu den armen Socken zählen muss, habt ihr ja aus erster Hand erfahren wie sich das […]

  6. Carola
    | Antworten

    Ich habe echt an dem Tag mit Dir gefühlt, auch wenn ich ganz weit weg war.
    So lange auf ein Ziel zu trainieren und dann diese (vernünftige) Entscheidung zu treffen ist hart, aber richtig.

    Ich freue mich daher schon über neue tolle Bestzeiten von dir auf den kürzeren Distanzen!

    • Mietze
      | Antworten

      das ist lieb von dir. Ja mal schauen wie die Unterdistanzen so werden im nächsten Jahr:-)

  7. Daniel
    | Antworten

    Besser spät als nie, endlich hab ich Deinen Bericht gelesen, auch wenn ich ja schon aus erster Hand erfahren hatte was geschehen war.

    Dennoch nochmals Glückwunsch. Du warst am Start, du bist gelaufen und warst auf Bestzeit-Kurs. Der Rest ist einfach k*** gelaufen, sind wir mal ehrlich.

    Und nochwas – Marathon allein macht auch nicht glücklich. 3 Jahre bin ich ohne 42,195km gelaufen und so wirklich anders fühle ich mich jetzt auch nicht. Laufen ist so viel mehr als „die lange Distanz“.

    Wünsche Dir noch weiterhin eine gute Regeneration und dann nächstes Jahr viel Kraft beim Angriff auf den kurzen Distanzen.

    • Mietze
      | Antworten

      das hast du lieb gesagt. Genau, ich glaube auch nicht, dass mir etwas fehlen wird. Ist auch schön, wenn man nicht gezielt trainieren muss sondern einfach nur laufen kann und zum Spaß an Wettkämpfen teilnimmt:D

  8. Andreas
    | Antworten

    Alles richtig gemacht! Punkt. Ich habe solch einen Ausstieg ja auch bereits gehabt. Ein sehr blödes Gefühl! Bei mir damals allerdings schon bei km 24… Aber Gesundheit geht vor, und du schaffst garantiert noch deinen Sub4er. Gönn’ dir die Marathonpause, hab’ Spaß am Laufen. Meine Erfahrung: Zu einem Marathon gehört eine gute Vorbereitung – aber noch viel, viel mehr Sachen müssen stimmen: Wetter, Ernährung, Stress (Beruf und Familie), Ausrüstung (Uhr, sage ich nur!), Motivation, Selbstvertrauen, etc, etc.

    • Mietze
      | Antworten

      ja ich denke, bei mir hat an dem Tag einiges nicht gestimmt. Aber hinterher ist man immer schlauer. Mal schauen wann der nächste ansteht und wie es mir dann ergehen wird:D

  9. running-mine
    | Antworten

    Auch wenn du nicht gefnished hast – Es ist ein toller Bericht geworden! Meine Meinung ist, dass du gerade auch auf diese Entscheidung stolz sein kannst. Du bist gesund und kannst schon wieder laufen gehen, wenn auch keinen Marathon. Wer weiß was passiert wäre, wenn du auf Biegen und Brechen den Marathon durchgezogen hättest.
    Ich finde die Zeilen sehr schön, wo du schreibst, dass wir das Laufen als Hobby genießen und wir laufen weil es uns Spaß macht. Das sollte auch so bleiben, auch wenn wir uns natürlich immer verbessern möchten!!
    Liebe Grüße!! 🙂

    • Mietze
      | Antworten

      Ich danke dir für dein Kommentar. Ja genau das muss man sich immer vor Augen halten:-)

  10. Patrick
    | Antworten

    Ich denke auch, dass Du am Ende die richtige Entscheidung getroffen hast. Vielleicht nicht unbedingt für den Kopf, aber für den Körper auf jeden Fall. Viele werden denke, die letzten 10 km hätte man doch auch noch irgendwie geschafft. Nein, das sind die schwersten die man sich nur vorstellen kann. Wenn da dr Körper, die Beine, die Muskeln und eben auch die Gedanken nicht mehr dran glauben, dann wird es unmöglich.

    Ich wünsche Dir die Kraft und den Mut Dich doch wieder an diese tolle Distanz zu wagen! Eventuell dann mal mit einer ordentlichen Uhr, mit einer besseren Pacekontrolle oder vielleicht mit einem Pacemaker. Das hilft ungemein 🙂

    LG
    Patrick

    • Mietze
      | Antworten

      danke dir für deinen Kommentar Patrick. Ja meine Uhr hab ich jetzt echt gefressen. Das ist ein Unding bei ner 300€ Uhr….Ich werde sicher wieder Marathon laufen, aber wohl nicht in naher Zukunft:D

  11. Beauty Runner
    | Antworten

    Bei deinem Bericht hab ich so richtig mitgefühlt 🙁 Tut mir so leid für dich. Aber wie ich dir schon geschrieben habe, du hast bestimmt die richtige Entscheidung getroffen! Der Körper sagt uns schon, wenn es nicht mehr weitergeht und es ist wirklich besser, auf ihn zu hören. Man weiß nicht was passiert, es kann gut gehen wenn man weitermacht aber manchmal auch nicht. Und die eigene Gesundheit zu riskieren muss auch jeder für sich entscheiden.
    Fakt ist: du bist noch so jung, es gibt noch Millionen von Marathons und irgendwann wirst du auch wieder einen finishen. Nimm dir die Zeit, die du brauchst, dann wirst du auch wieder durch die Ziellinie rasen 🙂 Alles Liebe

    • Mietze
      | Antworten

      Danke dir Beauty Runner:-) Ja ich werde wie gesagt erstmal etwas Pause machen. HM ist doch weniger anstrengend für den Körper und glücklicherweise bin ich in der Lage den einfach immer so aus dem Training raus laufen zu können:-) Mal schauen wie das nächste Jahr dann wird!

  12. Sascha
    | Antworten

    Einen Marathon nicht zu beenden ist keine Schande, auch wenn es auf den ersten Blick meist so wirkt. Selbst mit deinen 32 gelaufenen Kilometern bist du deutlich weiter gekommen als es sehr wahrscheinlich der Großteil deines Umfeldes jemals kommen wird 🙂

    Kopf hoch!

    • Mietze
      | Antworten

      ja, aber man trainiert eben für 42 und nicht für 32.

  13. Laufwelt
    | Antworten

    Ich hätte mir hier auch einen schönen Post Marathon-Bericht von Dir gewünscht. Aber das Leben hat eben manchmal nicht nur positive Dinge zu bieten (wie ich gerade die letzten Wochen auch am eigenen Leib erfahren muss).

    Gesundheit ist das Wichtigste und daher war es eine sehr gute, wenn auch für Dich schwere, Entscheidung, auszusteigen. Aber ein Marathon ist nicht alles – vor allem, wenn man dafür körperliche Schäden in Kauf nimmt. Man kann auch ohne Marathon ein glückliches Läuferleben führen und Du hast ja auch schon ein paar Marathons geschafft.

    Also Kopf hoch! Beim nächsten Mal sieht die Welt wieder anders aus und ich freue mich auf Deinen nächsten Laufbericht, wo Du über einen glücklichen Zieleinlauf schreibst!

    • Mietze
      | Antworten

      Ich danke dir Manu, das war echt ein schöner Kommentar. Ich drücke dir die Daumen, dass du auch bald wieder auf den Beinen bist!

  14. Markus
    | Antworten

    Aufgeben ist keine Schande! Du hast das richtige gemacht. Auch wenn es schade ist und lange nicht verarbeitet sein wird.

    • Mietze
      | Antworten

      schön dass zu hören, von nem super Läufer wie dir:-) Ich danke dir

  15. Christoph
    | Antworten

    Du hast auf deinen Körper gehört und daher alles richtig gemacht. Auch das zeichnet einen Sportler aus!

    Kopf hoch und weiter gehts 🙂

    • Mietze
      | Antworten

      Danke dir Christoph:-) Das neue Ziel steht: Palmanova HM im November!

  16. Frau Mohr
    | Antworten

    Ach, arme Mietz!
    Ich finde ja, dass es auch zum Läuferleben dazu gehört, mit einem DNF klarzukommen und das ist ja auch nicht das Ende der Welt. Manchmal will eben der Körper nicht oder andere Umstände werfen einem Knüppel zwischen die Beine…aber letztlich ist es doch bloss ein Lauf. Durchatmen. Tränchen abputzen, weitermachen 😉 (Und…Katzen kuscheln. Das hilft immer!)

    • Mietze
      | Antworten

      stimmt Katzen kuscheln hilft wirklich immer und zum Glück will mein schwarzer auch immer kuscheln.

  17. Fuchs
    | Antworten

    Ein DNF ist erstmal nichts schlimmes 🙂 Kopf hoch, es kommen auch wieder bessere Zeiten.

    Die Ursachenforschung ist natürlich schwierig? Was gabs vorher zu essen? Hast du viel Stress? Generell ein nervöser Magen?

    Manchmal mach der Körper echt miese Sachen 🙁

    • Mietze
      | Antworten

      Mhh es gab Pasta…normalerweise habe ich Kartoffeln und auch viel früher. Dieses Mal war es erst halb 7. Sonst ess ich gegen 4. Ich hatte noch nie Magenprobleme, daher kam das doch sehr überraschend. Auch die Geld waren getestet…Es war vielleicht einfach Pech!

  18. René (Genussläufer)
    | Antworten

    Guten Morgen, das war eine schwere Lektüre am frühen Morgen 🙂
    Das mir dein DNF sehr leid tut, brauche ich nicht extra hervorzuheben. Viel wichtiger finde ich, dass du deine Körpersignale nicht ignoriert hast und damit viel mehr riskiert hättest. Das verdient eine Medaille 🙂

    Viel Spaß, gute Erholung, es steht ja noch einiges an…

    Liebe Grüße von René

    • Mietze
      | Antworten

      Danke dir, ja diese Woche steht Erholung auf dem Plan und dann gehts nächste Woche wohl wieder langsam los! Meine HM Bestzeit greif ich nochmal an. So soll das Jahr nicht enden

  19. Michael
    | Antworten

    In der Rückschau ist es einfach zu sagen: Hast Du richtig gemacht… Aber in der Situation selbst, ist das einfach nur schlimm. Stand bei meinem ersten Marathon auch vor einer solchen Entscheidung, habe es durchgezogen und es ist gut gegangen… Gerade so. Gut wenn die Vernunft siegt, aber ich wage nicht zu behaupten, dass ich in vergleichbarer Situation genauso vernünftig gewesen wäre.
    Also Hut ab und Respekt vor der Entscheidung!

    • Mietze
      | Antworten

      Dann bin ich von nun an wohl die vernünftige unter den Marathonläufern:-) Obwohl…sind wir nicht alle etwas…abnormal?:D

  20. Laufspatz
    | Antworten

    Dein Post sollte meine Einschlaf-Lektüre werden, jetzt bin ich ganz traurig. Tut mir leid, dass es dir so mies ging. Aber das aufhören war sicher einfach das schauste.
    Selbst, wenn du dich ins Ziel geschleppt hättest: irgendwas hat ja garnicht gepasst mit deinem Körper, da wäre es dir am Ende noch viel schlimmer gegangen. Man will ja am Ende, wie du schon schreibst: Spaß dabei haben. Und gesund bleiben.
    Meine Hochachtung dafür, im richtigen Moment aus einem Rennen auszusteigen. 😉

    Mach dir nen schönen Abend. Du hast alles mehr als richtig gemacht.

    • Mietze
      | Antworten

      och lieber Laufspatz, ich wollte dir ja keine Albträume bereiten. Ich freu mich auch, dass es bei euch allen klasse lief. Wäre mein erster Marathon nicht so toll gewesen, würde ich gar nicht immer wieder probieren einen weiteren zu laufen, aber irgendwie ist der Wurm drin und nun brauch ich glaube erstmal etwas Abstand.
      Nein irgendwas hat wohl nicht gestimmt. Was? Keine Ahnung…das machts eben sehr schwer sowas zu vermeiden, aber da muss man wohl vertrauen haben, dass das nicht nochmal passiert. DNF? Kenn ich, hab ich schon gemacht, brauch ich nicht nochmal:-)

  21. Marek
    | Antworten

    Ach Mensch, das tut mir leid für dich! Aber: du hast alles richtig gemacht. Manchmal lässt sich der Körper einfach nicht überlisten und feuert dir alles entgegen, was er aufbieten kann. Dass ein DNF an einem so nagt, verstehe ich sehr gut, wir durften das ja dieses Jahr auch schon durchmachen. Vielleicht tröstet es dich ja etwas: das ist schneller abgehakt als du dir gerade vorstellen kannst. Und nochmal: DU HAST ALLES RICHTIG GEMACHT!

    LG Marek

    • Mietze
      | Antworten

      dankeschön für deinen lieben Kommentar. Ja rückblickend hab ich alles richtig gemacht. So bin ich in ein paar Tagen regeneriert und kann wieder entspannt meine Runden drehen, aber ein schöner Marathon wär eben auch klasse gewesen. Aber na ja manchmal macht man alles richtig und hat trotzdem Pech. Es ist auch blöd, dass es an einem nagt weil andere Läufer verstehens und Nichtläufer sind sowieso begeistert, dass man 32km weit gekommen ist. Aber man trainiert eben nicht für 32, sondern für 42.

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