Hamburg Marathon

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Als ich im Januar meinen Startplatz für den Hamburg Marathon endgültig abgab, konnte ich mir noch nicht vorstellen, wie ich dieses Wochenende erleben würde.
An der Strecke stehen obwohl man selbst laufen sollte…das Wochenende mit erst aufgeregten und dann zufriedenen Läufern verbringen die es geschafft haben ihren ersten Marathon zu laufen oder gar erfolgreiche Wiederholungstäter sind…

Freitag früh setzten wir uns in den Bus um die dreistündige Fahrt nach Berlin anzutreten. Am Hauptbahnhof angekommen galt es erst mal sich zu orientieren. Von dort war es dann nur ein Katzensprung in das Motel 1. Nach dem Einchecken ging es dann sofort auf die Hamburger Marathonmesse. Ich habe mich zurückgehalten und nur 12 Eat Natural Riegel gekauft. Die gabs im Angebot für 10€. Seit der Nike Tempo League, habe ich gefallen daran gefunden und kaufe sie mir als gesunden Snack für Zwischendurch.

An der Brooks Whack a Weasle Wand habe ich meinen Freund dann total in den Schatten gestellt und 100 zu 53 gewonnen. Wenigstens ist nun bewiesen, dass ich die bessere Reaktionsfähigkeit habe:-) Ein Bild fürs Familienalbum musste natürlich auch noch sein. Als Gewinnerin des kleinen Spiels bekam ich ein Brooks Tube, farblich natürlich perfekt passend zu meinem gerade gewonnen Brooks-Hoodie.

Ne Viertelstunde verbrachten wir auch am Stand von Dextro Energy und Epson. Epson hat nämlich auch GPS Uhren auf dem Markt, darunter auch eine Uhr, die den Puls direkt am Handgelenk misst. Das ist bisher völlig an mir vorbei gegangen, dabei dachte ich ich kann von mir behaupten einen relativ guten Überblick über die Laufuhren zu haben. Die Epson 810 klang jedenfalls nach einer sehr guten Uhr. Hat jemand von euch Erfahrungen damit?

Ansonsten traf ich auf der Messe noch einige andere Laufblogger und den Muskelkater. Der war so niedlich, dass ich ihn gleich um ein Bild bat. Abends machten wir dann noch die Stadt unsicher und spazierten ein bisschen um die Innenalster herum. Ich war noch nie in Hamburg und so gab es viel zu sehen. Abendessen gönnten wir uns dann im Alex direkt an der Innenalster.

 

Samstag, direkt vor dem Frühstück gingen wir eine kleine Runde um die Außenalster laufen und frühstückten danach ausgiebig. Außerdem erkundeten wir die Inner City und fuhren dann auch zum Hafen, zu den Landungsbrücken, kletterten in den Elbtunnel hinab und schauten uns die Michaeliskirche an. Samstag Abend stand dann die große Pastaparty vom Twitterlauftreff auf dem Plan. Insgesamt waren wir ca 30 Läufer und Anfeuerer, die sich hier nochmal den Bauch vollschlugen.

 

Ehrengast in Abwesenheit war dabei die Manner AG, die uns sage und schreibe ein 8.6kg Paket, welches bis oben mit Vollkornmannerschnitten gefüllt war spendierte. Auf dem Heimweg verteilten wir dann noch einige Schnitten an alle Marathonläufer die unseren Weg kreuzten.

Sonntag früh wollte ich meine lange Runde entlang der Außenalster, über die Marathonstrecke, den Hamburger Stadtpark und wieder zurück ablaufen. Leider klappte das mit der Orientierung nicht so gut und ich verlor die Marathonstrecke aus den Augen…Als ich sie wieder fand folgte ich ihr natürlich in falscher Richtung und landetete wieder an der Außenalster….Da ich mich nicht weiter verlaufen wollte, folgte ich ihr und war dann eben nach 12km schon wieder zu Hause. Egal, meine Hüfte ist zur Zeit sowieso sehr verspannt, nachdem mir letzte Woche ein Kind mit dem Fahrrad in die Seite gefahren ist.

Nach meinem leckeren Frühstück schaute ich mir kurz die Elite im TV an und machte mich dann auf den Weg an die Strecke um meinen Freund und die anderen noch ein bisschen anzufeuern.
Der Hamburger Marathon ist inzwischen der größte Frühjahrsmarathon in Deutschland mit 19.200 Starten und 1500 Staffeln. Dieses Jahr wurde er zum 30. Mal ausgetragen und um das zu feiern wurde eine besonders große Medaille kreiert.

Leider war das Wetter nicht ganz so schön und die Läufer, Fans und auch ich wurden ganz schön nass. Mein Freund finishte unter diesen Bedingungen nach 3:02h und meine gute Freundin Toni in fabelhaften 03:29h.

Den Rest des Tages verbrachten wir auf dem Hotelzimmer und entspannten. Abends schleppte ich meinen ausgehungerten Mann zu Burgerlich. Ein neues Burgerlokal in Hamburg. Hier bestellte man über Tablets direkt am PC und wir entschieden uns natürlich für Burger. Ich hatte einen Salmon Burger und mein Freund einen Cheeseburger mit Pommes und Pulled Beef.

 

Montag brach dann der letzte Tag in der Hansestadt an. Wir genossen unser Frühstück und warteten vergebens auf die Kaninchen, die wir die Tage vorher immer gesehen hatten. Aber bei dem Regen, wollten die wohl nicht rauskommen um auf der Wiese zu mümmeln.
Ein letztes Mal fuhren wir in die Innenstadt, erkundeten die Speicherstadt und Hafencity und machten die obligatorische Bootstour im Hafen. 15.45Uhr fuhr dann mein Bus Richtung Heimat und unser verlängertes Wochenende war irgendwie viel zu früh zu Ende.

Einen Marathon aus der Zuschauerperspektive zu erleben war ungewohnt und doch aufregend. Die Stimmung an der Strecke war super und ich möchte unbedingt wieder so weit in Form kommen, dass ich dieses Gefühl auch als Läufer wieder erleben kann. Wie ich das schaffen will, berichte ich nächste Woche:-)

 

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10 Responses

  1. Eddy
    | Antworten

    Hamburg ist auch eine Reise wert, wenn man nicht gerade dort Marathon läuft, richtig? Ich habe zwei Jahre dort verbracht – übrigens in der Speicherstadt gearbeitet – und viele schöne Ecken entdeckt. Mal laufend, mal nicht 😉

    • Joshly
      | Antworten

      Mhh ich hatte das Gefühl nach 3 Tagen alles gesehen zu haben:-) Aber da ist man als Berliner vielleicht auch etwas verwöhnt

  2. Markus
    | Antworten

    Super das auch mal von außen zu erleben!
    Uns Läufer tut ja auch jeder Zuschauer gut. Und jeder Zuspruch. Gerade von jemandem der weiß wie wir leiden.

    • Joshly
      | Antworten

      Ich gebe mir immer viel Mühe anzufeuern. Ich finde auch das gehört dazu, wenn man Teil der Läufercommunity sein will!

  3. Eddy
    | Antworten

    Schade, dass wir uns nicht getroffen haben. Entweder auf der Messe, oder auf der Strecke. Menno ;-/

    • Joshly
      | Antworten

      Wo bist du denn noch am Start dieses Jahr? Vielleicht passt es ja irgendwann mal?

  4. Julia
    | Antworten

    Ein sehr schöner Bericht! Überhaupt gefällt mir Dein Blog richtig gut, weil das Design echt toll ist – so wunderbar übersichtlich! Ich schaue wirklich gerne bei Dir rein.
    Glückwunsch an Deinen Freund zu der super Marathonzeit, ist ja gigantisch gut!

    Dass Du den Marathon wieder aus der Perspektive des Läufers erleben willst, kann ich von ganzem Herzen nachvollziehen. Das geht mir ganz genauso!

    • Joshly
      | Antworten

      ohhh wie lieb von dir. Da hab ich mich jetzt echt gefreut. Ich habe auch lange am Design gesessen. Nu überlege ich jedoch zu WordPress zu ziehen, weil man da viel mehr verändern kann und da muss ich schauen ob ich das Design mitnehmen kann.
      Ha deine Glückwuensche habe ich weiter geleitet. Er ist nicht ganz so zufrieden, aber ja ich finde das auch gigantisch gut. Aber du musst dich ja auch nich verstecken mit deiner sub4 Zeit.

  5. laufwelt
    | Antworten

    Das schaut doch nach einem tollen Wochenende in Hamburg aus – selbst ohne Marathon 🙂

    Von den Manner-Waffeln hätte ich übrigens auch gern etwas genommen!

    • Joshly
      | Antworten

      Ja Manu, dann musst du nächstes Mal dem Reetz folgen:-) Der hat da die Connections. Aber ich denke auf der Berlin Marathonmesse ist es dann wieder soweit. Dieses Jahr bin ich auch bei der Pastaparty dabei hehe

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